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Presse

450 Millionen Euro für regionale Innovationsnetzwerke

Nach dem InnoVet-Wettbewerb startet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen weiteren, mit 450 Millionen Euro hochdotierten Förderwettbewerb. Das erfuhr Bundestagsabgeordneter Stephan Albani (CDU) in Berlin. Albani dazu: „Wir haben in Oldenburg und dem Ammerland sehr gute Voraussetzungen für einen vielversprechenden Antrag im Rahmen des Wettbewerbs. Dazu muss ein Zukunftscluster aus innovativen wie schlagkräftigen Akteuren der Wirtschaft, der Forschung und Technologie sowie führender akademischer Bereiche gebildet werden, das eine zentrale Idee entwerfen und projektieren kann. Ziel ist es, dass Ergebnisse der deutschen Spitzenforschung künftig schneller in Unternehmen und beim Verbraucher ankommen. Das BMBF setzt hier auf eine stärkere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Gefragt sind innovative, kreative und visionäre Ideen. Die Zukunftscluster sind regionale Innovationsnetzwerke, die dafür sorgen sollen, dass herausragende Forschung schneller in den Alltag der Menschen findet.“

Die Initiative ist als themenoffener Wettbewerb ausgelegt. Im Fokus stehen die großen gesellschaftlichen Herausforderungen: neue Mobilitäts- und Kommunikationslösungen auf der Grundlage Künstlicher Intelligenz, die nachhaltige Gestaltung von Wirtschaft und Arbeit 4.0 in der vernetzten Wirtschaft, innovative personalisierte Ansätze in der Krebsmedizin oder Beiträge für eine ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft. „Das Zukunftscluster soll Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit weiteren Akteuren der Region zu einem langfristig angelegten Innovationsnetzwerk vereinen. Es soll eine Keimzelle und auch Vorbild für weitere soziale und organisatorische Innovationen, neue Geschäftsmodelle, kreativwirtschaftliche Pionierlösungen sowie der Beteiligung werden“, erklärt der Bundestagsabgeordnete.

Die nächsten Schritte: Geplant sind mehrere Wettbewerbsrunden. Jede Runde startet mit einer halbjährigen Konzeptionsphase. Aus den besten Konzepten werden anschließend die Zukunftscluster ausgewählt. Diese können in bis zu drei Umsetzungsphasen über jeweils drei Jahre ihre Konzepte realisieren. Pro gefördertem Cluster und Jahr sind Fördermittel in Höhe von bis zu 5 Millionen Euro vorgesehen. In einer ersten Wettbewerbsrunde will das BMBF bis zu sieben Zukunftscluster fördern, diese sollen bis Anfang 2021 feststehen. Die Auswahl der Konzepte und Cluster wird auf der Grundlage aussagekräftiger Kriterien durch eine hochrangig besetzte, unabhängige Jury erfolgen.

Umfangreiche Informationen sind auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung abrufbar:
www.bmbf.de/de/cluster4future-so-funktionieren-die-innovationsnetzwerke-9364.html

Bis zum 15. November 2019 sollen die Akteure ihre Skizzen vorlegen. Ausgewählte Wettbewerber haben anschließend sechs Monate Zeit, ihre Zukunftscluster-Idee zu beschreiben und geeignete Verbünde zu bilden.

Foto: Thorsten von Reeken