Der Glanz des Politischen – Albani in Aktion bei der Gebäudereinigung

Es blieb keine Fliese trocken beim Praktikum des CDU-Bundestagsabgeordneten bei der Raiffeisen-Handels-Gesellschaft (RHG) mbH in Bad Zwischenahn, erster Einsatzort für Reinders am Montag letzter Woche. MdB Stephan Albani erfuhr am eigenen Leib, dass das Geschäft des Reinigungsgewerbes trotz moderner Technik vor allem solide Handarbeit ist.

Im Rahmen der Reihe „Albani in Aktion“ absolvierte er ein Praktikum bei der Reinders Gebäudereinigung. Albani freue sich, regelmäßig hinein in die Rolle handwerklicher Facharbeiter zu schlüpfen. So war er schon Friseur, Gartenarbeiter oder Steinmetz, gewann als Politiker stets neue Einblicke. „Die ehrliche Arbeit des Handwerks im Mittelstand ist Rückgrat unseres Wohlstands. Den Alltag der Beschäftigten kennenzulernen, ist eine prägende Erfahrung für jeden Politiker“, so Albani.

Deshalb nimmt der Abgeordnete an diesem Nachmittag den Wischmopp in die Hand. Der Geschäftsführer der Firma, Jörg Reinders, schafft in seiner wachsenden Gewerbe- und Privatimmobilienreinigung langfristige Perspektiven. Die aktuell über 50 Mitarbeiter bekommen faire Löhne, wie in der Branche üblich. Der Tariflohn des Gewerbes liegt klar über dem gesetzlichen Mindestlohn, das war auch schon vor der Einführung Anfang 2015 zum großen Teil der Fall. Dass trotzdem Reinigungskräfte oft als Beispiel für schwierige Arbeitssituationen herangezogen werden, verärgert die Branche daher. Einer von Reinders Mitarbeitern ist zudem Migrant, hat nun einen festen Vertrag und somit eine langfristige Bleibeperspektive erhalten. Albani erfreut: „Der beste Weg zu Integration führt über gute Ausbildung und anständige Arbeit.“

Im Anschluss an den ersten Termin, durfte der Bundestagsabgeordnete auf die fahrbare Reinigungsmaschine für Großflächen aufsatteln, eine echte Erleichterung zu der – oft unterschätzten – körperlichen Arbeit. Denn selbst anpacken bleibt auch in Zeiten der Digitalisierung nötig.

Albani schließt mit einem Appell an das Gewissen: „Wer gute Arbeit und faire Jobs erhalten will, muss bereit sein, auch anständig zu bezahlen. Der Ausbildungsberuf im Reinigungshandwerk steht dafür in vorbildlicher Weise. Die Mitarbeiter vollbringen eine oft verkannte Leistung und können stolz darauf sein!“