11.11.2016

PRESSEMITTEILUNG | Mehr Geld für die Jugendverbandsarbeit: Union kippt geplante Kürzungen in Haushaltsverhandlung

Berlin – Als der Entwurf des Bundeshaushalts für 2017 im September vorgestellt wurde, war der Ärger bei den Vertretern der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit groß: Auf Wunsch des SPD-geführten Familienministeriums sollten zwei Millionen Euro beim Haushaltsposten „Jugendverbandsarbeit“ gekürzt werden – von zuvor 18,7 auf 16,7 Millionen Euro!

Den Ärger konnte der CDU-Abgeordnete Stephan Albani gut nachvollziehen: „Erst im vergangenen Jahr hatte sich die Union erfolgreich für eine Erhöhung eingesetzt – diese sollte nun wieder zurückgenommen werden!“ Betroffen von der geplanten Mittelkürzung wären auch zahlreiche erfolgreiche Projekte in Oldenburg und Ammerland. Daher setzte sich der Bildungspolitiker gemeinsam mit den Haushältern seiner Fraktion für eine Rücknahme der Kürzung ein – und das mit Erfolg: „Die Kürzungen sind seit der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschuss am gestrigen Donnerstag vom Tisch. Und mehr noch: Wir haben die Zusage, dass ein Aufwuchs in den kommenden Jahren verstetigt wird!“

Die Nachricht sorgt auch bei den ehrenamtlich Aktiven in Albanis Wahlkreis für Aufatmen. Als Vorsitzender der Rasteder Musiktage organisiert Torsten Wilters in seiner Freizeit Jugendbegegnungen zwischen dem Ammerland und der weiten Welt: „Es freut mich sehr, dass Herr Albani bei dieser wichtigen Förderung den Rotstift abwenden konnte! Wenn Private und das Land sich immer stärker zurückziehen, müssen wir Vereine uns wenigstens auf den Bund verlassen können. Alle Kosten können wir Ehrenamtlichen nicht auffangen, daher brauchen wir Planungssicherheit bei den dringend benötigten Zuschüssen!“

Das Konzept von Wilters geht auf: In nunmehr fünf Jahren kam es so zum musikalischen Austausch zwischen 650 deutschen und rund 700 internationalen Jugendlichen (China, Brasilien und Thailand). Bei den Begegnungen bauen und es entstehen langjährige Freundschaften – die man dank Sozialer Medien auch über große Entfernungen pflegen konnte. Finanziert wird dies - über die Deutsche Bläserjugend - auch mit der Bundesförderung für die Jugendverbandsarbeit.