15.12.2016

PRESSEMITTEILUNG | Albani und Universität Oldenburg begrüßen innovatives Bund-Länder-Förderprogramm für den Wissenschaftsnachwuchs

Berlin / Oldenburg – Wissenschaft zum Beruf zu machen ist nicht leicht: Die Karrierewege sind in Deutschland sehr unterschiedlich, oft unüberschaubar und wenig planbar. Viele Nachwuchswissenschaftler wechseln deshalb nach einigen Jahren in die Wirtschaft.

Eine Entwicklung, die auch dem CDU-Bundestagsabgeordneten und Forschungspolitiker Stephan Albani Sorge bereitet: „Unsere Wissenschaft braucht engagierten Nachwuchs. Seitens der Politik müssen wir hier für mehr Chancen und bessere Perspektiven sorgen.“ Das ist jedoch auch eine Finanzierungsfrage. Deshalb wirkte er gemeinsam mit seiner Fraktion auf ein neues Förderprogramm von Bund und Ländern hin. Und das mit Erfolg: Im Juni wurde das neue Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf den Weg gebracht. Am heutigen Donnerstag wurde die Förderrichtlinie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlicht.

Während die Länder 1.000 neue unbefristete Professuren schaffen sollen, stellt der Bund ab 2017 rund eine Milliarde Euro für 1.000 sogenannter Tenure-Track-Professuren bereit. Dieser neue Karriereweg in der Wissenschaft kommt ursprünglich aus den USA und ist quasi eine Professur auf Bewährung: Sechs Jahre lang kann man damit an einer Hochschule lehren und forschen. Fällt das Leistungsfazit positiv aus, wird die Professur entfristet. Bei negativem Ergebnis gibt es Überbrückungsmittel. Auch für die Familienplanung ist vorgesorgt: Bei Geburt oder Adoption eines Kindes kann die Förderung um bis zu zwei Jahre verlängert werden.

Das neue Programm begrüßen auch die Hochschulen im Wahlkreis von Stephan Albani. So meint Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, der Präsident der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg: „Die Universität Oldenburg begrüßt die aktuelle Ausschreibung des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses als wichtigen Baustein zur Schaffung planbarer Karrierewege. Die Einrichtung von Tenure-Track-Professuren stellt einen Standortvorteil im Wettbewerb um die besten Köpfe dar.