27.01.2017

PRESSEMITTEILUNG | Oldenburger Schüler gedenken Opfer des Nationalsozialismus in Berlin

Seminarfach „Israel“ des Alten Gymnasium Oldenburg trifft israelischen Botschafter im Deutschen Bundestag

Berlin – Den Schülerinnen und Schülern des Seminarfaches „Israel“ am Alten Gymnasium Oldenburg wurde am Freitag eine besondere Ehre zuteil: Gemeinsam mit ihrem Lehrer Jörg Witte durften sie die Gedenkveranstaltung des Deutschen Bundestages für die Opfer des Nationalsozialismus besuchen.

Vermittelt wurde der Besuch von dem Oldenburger Abgeordneten Stephan Albani: „In meinem Wahlkreis ist ein ganz besonderes Projekt entstanden, dass ich nur zu gern unterstütze. Über Länder- und Kulturgrenzen hinweg wird von engagierten Jugendlichen Erinnerungskultur gepflegt und ein neuer Raum für freundschaftlichen Austausch geschaffen.“

Noch vor Beginn der Gedenkstunde führte Stephan Albani die Schülergruppe auf die Pressetribüne des Plenarsaals und erläuterte das parlamentarische Geschehen. Im Anschluss durften die Jugendlichen sogar im Plenarsaal bleiben und die Gedenkstunde von den Gästeplätzen mitverfolgen. Ein besonderer Höhepunkt des Bundestagsaufenthalts war das Gespräch mit dem israelischen Botschafter in Deutschland im Anschluss. Botschafter Yakov Hadas Handelsman zeigte sich sehr beeindruckt von dem Oldenburger Projekt und nahm sich deshalb gern Zeit für die Gäste. In seinem Grußwort betonte er die generationsübergreifende Verantwortung im Umgang mit der Geschichte: „Deswegen sind solche Tätigkeiten, auch wenn sie nur einen kleinen Schritt bedeuten, wirklich sehr wichtig. Es gibt das Bedürfnis Brücken zu bauen!“

 

170127 Holocaust Gedenktag Altes Gymnasium Oldenburg Witte

Jörg Witte (hinten re) und Schüler des Alten Gymnasiums Oldenburg sind zu Gast beim Deutschen Bundestag. Der Bundestagsabgeordnete Stephan Albani, (hinten 2.v.re), CDU/CSU, hat den Schülern ein Treffen mit dem israelischen Botschafter vermittelt. (Bildnachweis: Achim Melde/Deutscher Bundestag)