15.02.2017

PRESSEMITTEILUNG | Albani macht auf Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam: „Stärkerer (Aus-)Bildungsakzent in der Entwicklungspolitik!“

Berlin – Der Krieg hat viele Gesichter. Eines seiner grausamsten ist der Einsatz von rund 250.000 Kindersoldaten weltweit. Sie werden mit Gewalt und Drogen in den Militärdienst gezwungen und auch als Lastenträger, Spione oder Sexsklaven eingesetzt. International wird deshalb am 12. Februar beim „Red Hand Day“ dem Schicksal dieser Kinder und Jugendlichen gedacht.

Auch der CDU-Abgeordnete Stephan Albani setzte am Mittwoch mit einem blutroten Händeabdruck ein Zeichen im Bundestag: „Der Einsatz von Kindersoldaten ist ein ungeheuerliches Verbrechen: Selbst wenn die Rekruten überleben, bleiben sie für den Rest ihres Lebens schwersttraumatisiert.“ Der Abgeordnete für die Stadt Oldenburg und das Ammerland sieht daher die Entwicklungspolitik in der Pflicht: „Hier brauchen wir aufbauend auf existierenden Projekten zur Traumabewältigung auch spezielle Angebote für die berufliche Qualifizierung von ehemaligen Kindersoldaten: Bildung und Beschäftigung sind die Brücken zurück ins Leben.“

Die gesammelten Handabdrücke der Abgeordneten werden als Signal des Bundestages an die UN-Sonderbeauftragte für Kinder und bewaffnete Konflikte, Frau Leila Zerrougui, gesandt.

 

170215 Red Hand Day 2017