10.03.2017

PRESSEMITTEILUNG | „Krankheiten kennen keine Grenzen!“ - Parlamentarischer Abend zum World Health Summit 2017

Berlin – Am gestrigen Donnerstagabend trafen sich hochrangige Weltgesundheitsexperten erstmals im Deutschen Bundestag, um sich gemeinsam mit den Abgeordneten über die künftige Strategie Deutschlands in der globalen Gesundheitspolitik auszutauschen.

Der CDU-Abgeordnete Stephan Albani machte als parlamentarischer Schirmherr des Abends deutlich, worum es politisch geht: „Krankheiten machen vor keiner Ländergrenze Halt und kosten uns jährlich Millionen Menschenleben sowie Entwicklungspotenzial!“ Um den Kreislauf von Krankheit und Armut zu durchbrechen und die Verbreitung von antibiotikaresistenten Erregern zu stoppen, brauche es mehr öffentliche Forschungsförderung und eine globale politische Strategie.

Der überparteilich und von führenden Wissenschaftsorganisationen und Forschungsinstituten besuchte Parlamentarische Abend dient auch dazu, die Bedeutung des deutschen Beitrags für die globale Gesundheitspolitik vor der kommenden Bundestagswahl zu verdeutlichen. Vor Ort trafen sich Abgeordnete, Vertreter der Bundesministerien und die Vorstände nationaler Forschungsspitzen wie die Helmholtz-Gemeinschaft, der Leopoldina, dem Robert-Koch-Institut und der Berliner Charité. Bei dem neunten World Health Summit im Oktober sollen die Gespräche auf internationaler Ebene fortgesetzt werden.

 

Hintergrund:

Der World Health Summit (WHS) hat sich unter der Schirmherrschaft der Kanzlerin und mit Unterstützung der Bundesregierung seit 2009 zum bedeutendsten internationalen Forum im Bereich Public und Global Health in Europa entwickelt und bringt jährlich Mitte Oktober mehr als 1.600 Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft in Berlin zusammen.

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der Konferenz: https://www.worldhealthsummit.org/

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