08.07.2016

PRESSEMITTEILUNG | Albani zum Vorsitzenden der Deutsch-Südosteuropäischen Parlamentariergruppe ernannt

CDU-Abgeordneter aus Oldenburg und Ammerland für parlamentarische Beziehungen zu Albanien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien zuständig

Berlin – Am späten Donnerstagabend ernannte die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ihr Mitglied Stephan Albani zum neuen Vorsitzenden der Deutsch-Südosteuropäischen Parlamentariergruppe. Der Oldenburger und Ammerländer Abgeordnete folgt auf Peter Weiß und wird künftig für die parlamentarische Partnerschaft mit Albanien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien zuständig sein.

Den Herausforderungen dabei ist sich Albani jedoch bewusst: „Es ist eine wirklich wichtige und spannende Aufgabe, die ich gern übernehme. Ich habe mich über das mir entgegengebrachte Vertrauen sehr gefreut. Die Region war jedoch nicht nur in der Vergangenheit, sondern ist auch heute eine der herausforderndsten Stellen Europas.“ Damit meint Albani die ethnischen und politischen Spannungen, die wirtschaftliche Situation und die besondere Last durch die Flüchtlingskrise, welche Südosteuropa prägen. Der Bundestagsabgeordnete sieht jedoch auch mehr als genug Anlässe für Hoffnung: So habe der erfolgreiche Stabilisierungskurs nach dem Kosovokrieg von 1998 dazu geführt, dass erste EU-Beitrittsverhandlungen beginnen konnten.

 

Hintergrund:

In den Parlamentariergruppen des Deutschen Bundestages wird der bilaterale und internationale Kontakt zu den Parlamenten anderer Staaten gepflegt. Die Mitglieder der Gruppen empfangen Vertreter der Partnerstaaten, organisieren politische Informationsbesuche und arbeiten auch auf inhaltlicher Ebene zusammen. Außerdem stellen die Parlamentariergruppen eine wichtige Anlaufstelle für die jeweiligen Botschafterinnen und Botschafter eines Landes dar. Mit gemeinsamen Veranstaltungen wird das gegenseitige Verständnis gefördert und kulturelle Barrieren abgebaut.

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Deutschen Bundestages: http://www.bundestag.de/bundestag/europa_internationales/parlamentariergruppen