27.04.2016

PRESSEMITTEILUNG | Albani: „Einigung zur Exzellenzinitiative ist ein Durchbruch für die deutsche Spitzenforschung!“

Wissenschaftsstandort Oldenburg profitiert von Übergangsfrist

Berlin / Oldenburg – Seit 2006 fördert die deutsche Exzellenzinitiative die Spitzenforschung an Universitäten, sorgt für international attraktive Forschungsbedingungen und stärkt wissensintensive Branchen. Lange herrschte Unklarheit darüber, wie es nach dem vorläufigen Ende des Programms im Jahr 2017 weitergeht. Am heutigen Mittwoch sorgte der zuständige Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel im Wissenschaftsausschuss des Deutschen Bundestages für Klarheit: Bund und Länder einigten sich in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) auf eine Fortsetzung der Exzellenzinitiative. 533 Millionen Euro werden nach 2017 jährlich für die Hochschulen bereitgestellt, die Förderung auf unbestimmte Zeit verlängert.

An der Sitzung nahm auch Stephan Albani teil, der als CDU-Abgeordneter Oldenburg und Ammerland vertritt. „Die Einigung ist ein bedeutender Durchbruch für die Förderung der Spitzenforschung in Deutschland!“, freut sich der Forschungspolitiker. Auch die Beteiligung der Bundesländer von 25 Prozent an den Förderkosten sieht Albani als wichtigen Verhandlungserfolg: Einerseits kämen die Länder so ihrer Verantwortung für die Hochschulen nach, anderseits sei dies die erste Bund-Länder-Initiative für Hochschulen, die nicht nur für ein paar Jahre, sondern wirklich langfristig läuft. Wichtig ist dem Abgeordneten zufolge auch, dass das bis 2018 befristete Bund-Länder-Förderprogramm für angewandte Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen verlängert wird. „Auch für unsere Fachhochschulen braucht es bei der Förderung der Spitzenforschung weiter Planungssicherheit. Dies ist mir wichtig und dafür setze ich mich im Bundestag auch ein“, erläutert Albani seine Absichten.

Eine gute Nachricht nimmt Stephan Albani zudem nach der Bundestagssitzungswoche wieder mit in seinen Wahlkreis: Der seit 2012 im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderte Hörforschungscluster „Hearing4all" der Universität Oldenburg profitiert von einer Übergangsregelung. So erhalten alle geförderten Projekte der zweiten Exzellenzvereinbarung ab November 2017 eine auf höchstens 24 Monate begrenzte Überbrückungsfinanzierung. „Damit wird die Finanzierung unseres Oldenburger Clusters im besten Fall bis Ende 2019 sichergestellt!“, schlussfolgert der Abgeordnete. In der Zwischenzeit können sich die Hörforscher dann um eine Förderung in der neuen Exzellenzinitiative bewerben. Für die Exzellenzcluster stehen etwa 385 Millionen Euro pro Jahr bereit – also der Großteil der Programmmittel. Jeder geförderte Cluster erhält dann drei bis zehn Millionen Euro für bis zu 14 Jahre.