08.05.2015

PRESSEMITTEILUNG | Renovierung der Cäcilienbrücke in Oldenburg

Oldenburger Abgeordnete wenden sich in einem gemeinsamen Brief an den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt

 

Oldenburg/Berlin - In einem gemeinsamen Schreiben haben die Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis Oldenburg den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt auf die Diskussion bzgl. der Renovierung der Cäcilienbrücke hingewiesen.

Die Entscheidung des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Bremen die sanierungsbedürftige Cäcilienbrücke abzureißen und als Neubau zu rekonstruieren, widerspricht dem Wunsch der Oldenburger Bürgerinnen und Bürger. Dies wurde in den letzten Monaten u. a. durch das im April 2014 durchgeführte Bürgerforum deutlich. Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist die Silhouette der Türme sehr wichtig und die Brücke liegt ihnen besonders am Herzen. Die Oldenburger wollen die denkmalgeschützte Cäcilienbrücke in ihrer jetzigen Form erhalten.

Eine Instandsetzung des gesamten Bauwerkes wird vom Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen aktuell nicht mehr in Betracht gezogen, da ein vom Schifffahrtsamt in Auftrag gegebenes Gutachten für eine Sanierung Kosten in Höhe von 17 Millionen Euro errechnet hat. Das Oldenburger Architekturbüro Angelis und Brick schätzt in seinem Gutachten die Kosten für eine Instandsetzung allerdings erheblich niedriger ein.

Die Bundestagsabgeordneten möchten hier gerne vermitteln und haben daher ein Schreiben an Bundesminister Dobrindt mit der Bitte um Unterstützung gerichtet. Hierin regen Sie an, einen von beiden Seiten einvernehmlich akzeptierten Gutachter einzusetzen, der die Kosten beider Varianten abschätzt.