19.05.2017

PRESSEMITTEILUNG | Albani schlägt Brücken in Südosteuropa

Vorsitzender der Deutsch-Südosteuropäischen Parlamentariergruppe im Gespräch mit Abgeordneten und Regierungsvertretern

Berlin / Belgrad / Novi Sad / Podgorica – Der CDU-Abgeordnete Stephan Albani leitet seit August 2016 die Deutsch-Südosteuropäische Parlamentariergruppe im Bundestag. Seitdem konnte er wichtige Eindrücke in Gesprächen mit Vertretern der Länder Serbien, Montenegro sammeln. Nun machte er sich im Rahmen einer Dienstreise ein eigenes Bild vor Ort und stärkte den parlamentarischen Austausch zwischen den Ländern.

In Serbien traf Albani Herrn Aleksandar Vučić, den bisherigen und nach einem Wahlerfolg im April kommenden Ministerpräsidenten des Landes. Im Gespräch unterstrich der serbische Regierungschef die positive wirtschaftliche Entwicklung und lobte die deutsche Unterstützung. Auch auf die Nachfrage des Bildungspolitikers Albani in Sachen Ausbildungskooperation ging er ein: Das deutsche Vorbild der dualen Ausbildung sei hochattraktiv, aber dennoch wird das große Lohngefälle absehbar weiter für Abwanderung ins nördliche Europa sorgen. Doch auch schwierige Themen, wie das Verhältnis zum Kosovo oder Albanien, blieben nicht außen vor.

Neben den Regierungsvertretern traf der Parlamentsgruppenvorsitzende auch die Kolleginnen und Kollegen der serbischen „Nationalversammlung“. Auf Einladung von Parlamentspräsidentin Maja Gojković durfte der Gast aus Deutschland eine Rede im Parlament zu Ehren des fünfzigsten Todestags von Konrad Adenauer halten.

Weitere Etappen der Reise führten Stephan Albani in das erst vor wenigen Jahren von Serbien unabhängig gewordene Montenegro. Auch Gespräche mit serbischen Oppositionsführern waren Teil des Besuchsprogramms. So traf Albani auch Dragan Šutanovac, Chef der Demokratischen Partei, der die Verhaftung von Politikern seiner Partei und Beschneidungen der Redezeit kritisierte.

Bei der Reise wurde Stephan Albani vom Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Region unterstützt: Norbert Beckmann-Dierkes kennt Land wie Leute. Vieles habe sich durch den Einsatz der Europäischen Union zum Besseren gewandelt, sehr vieles bleibt aber noch zu tun – ist das Fazit.

Albani setzt seine Arbeit in der Region fort: Am 14. und 15. Juni begleitet er auf Einladung des Bundestagspräsidenten Norbert Lammert dessen politische Reise nach Serbien.

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