12.05.2017

PRESSEMITTEILUNG | Verzögerungen am Bahnhof Rastede inakzeptabel - Barrierefreiheit umgehend herstellen!

Rastede – Ein Bild von den Sanierungsarbeiten am Bahnhof Rastede machte sich am heutigen Freitag der CDU-Bundestagsabgeordnete für Oldenburg und das Ammerland, Stephan Albani. Bürgermeister Dieter von Essen und der stellvertretende Bürgermeister Torsten Wilters sowie Jann Aden, Karl-Heinz Köne und Adolf Marxfeld vom Seniorenbeirat Rastede, schilderten dem Abgeordneten die aktuelle Situation.

Grund für den Besuch des Bundestagsabgeordneten sind die noch immer fehlenden Aufzüge zu den Gleisen 2 und 3. Nach Verzögerungen war seitens der Bahn eine Fertigstellung bis Ende März diesen Jahres versprochen worden. Als diese nicht erfolgte, nahm Albani Kontakt zur Bahn auf. Diese teilte ihm mit, dass man davon ausgehe, dass die Aufzüge erst ab September für die Öffentlichkeit nutzbar seien. Die Bauarbeiten sollen bis Juli erfolgen, dann sei eine Abnahme- und Inbetriebnahmephase nötig, so die Bahn.

„Diese Situation ist für uns nicht hinnehmbar“, machten Aden, Köne und Marxfeld für den Seniorenbeirat deutlich. Die erneute Verzögerung sei nicht nachvollziehbar und ein Ärgernis für viele Rollstuhlfahrer, Radfahrer und Familien mit Kinderwagen. Auch Bürgermeister von Essen zeigte sich enttäuscht darüber, dass die Bahn die Gemeinde nicht über die Verzögerung informiert hat.

„Zu Recht fühlt man sich hier auf einem Abstellgleis geparkt“, erklärte Albani und nannte die Verzögerungen inakzeptabel. Er sicherte zu, sich weiterhin mit der Bahn auseinanderzusetzen: „Ich werde mich dafür einsetzen, den Prozess zu beschleunigen. Rastede hat einen tollen Bahnhof bekommen, für den sich viele Kräfte, allen voran der Seniorenbeirat, stark gemacht haben und für den man die Bahn loben muss. Die Barrierefreiheit muss nun aber umgehend hergestellt werden!“